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Über mich

Der rote Faden: Gute Produkte gestalten

Wenn ich auf meine berufliche Reise zurückblicke, zieht sich ein Thema wie ein roter Faden durch alles, was ich tue: Ich will Produkte schaffen, die Menschen wirklich gerne nutzen. Dieser Antrieb hat mich durch vier verschiedene Rollen geführt, jede davon hat mein Verständnis davon vertieft, was ein gutes Produkt ausmacht.

Kapitel 1: Der Entwickler

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Meine Reise begann als Softwareentwickler. Gemeinsam mit meinem Team baute ich ein Managementsystem für den Küchen- und Möbeleinzelhandel auf. Ich liebte es, Probleme zu lösen, Code zu schreiben und zu sehen, wie aus Ideen funktionierende Software wurde.

Doch irgendwann merkte ich: Technisch sauber programmiert bedeutet nicht automatisch gut nutzbar. Ich konnte die eleganteste Lösung bauen, wenn die Nutzer sie nicht verstanden, war sie wertlos.

Kapitel 2: Der Product Owner

Also wechselte ich die Perspektive. Als Product Owner stand ich plötzlich zwischen den Welten: zwischen Entwicklung, Business und den Menschen, die unsere Software täglich nutzten. Ich sammelte Anforderungen, priorisierte Features und versuchte, das Richtige zu bauen.

Aber auch hier stieß ich an Grenzen. Anforderungen allein reichten nicht aus. Woher wusste ich eigentlich, was die Nutzer wirklich brauchten? Wie konnte ich sicher sein, dass meine Entscheidungen zu besseren Produkten führten und nicht nur zu mehr Features?

Kapitel 3: Der UX Professional

Um 2010 herum entdeckte ich User Experience als Disziplin, und es war damit der nächste konsequente weitere Schritt. Endlich gab es Methoden, um systematisch zu verstehen, was Nutzer brauchen. Endlich konnte ich messen, ob ein Produkt wirklich gut war.

Ich tauchte tief ein: UX Research, um die richtigen Fragen zu stellen. UX Design, um bessere Lösungen zu gestalten. UI Design, um diese Lösungen zum Leben zu erwecken. Nach dem Verkauf unseres Unternehmens machte ich mich selbstständig und arbeitete als freiberuflicher UX Professional in verschiedensten Projekten.

Besonders faszinierte mich dabei die Messbarkeit von User Experience. Wie können wir objektiv feststellen, ob ein Produkt eine gute Nutzererfahrung bietet? Diese Frage ließ mich nicht mehr los und führte mich zur intensiven Beschäftigung mit standardisierten Messmethoden wie dem User Experience Questionnaire (UEQ), woraus ziemlich viele Publikationen entstanden sind.

Kapitel 4: Der Professor

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Heute bin ich Professor für Human-Computer Interaction an der Hochschule Hannover. Hier kann ich all das weitergeben, was ich auf meinem Weg gelernt habe und gleichzeitig weiter forschen.

Mein Schwerpunkt liegt auf empirischer UX-Forschung und standardisierten Messmethoden. Ich will nicht nur wissen, dass ein Produkt gut ist, sondern warum, und wie wir das zuverlässig messen können. Neben meiner Professur leite ich die Arbeitsgruppe UX Management der German UPA und arbeite weiterhin als freiberuflicher UX Manager, um die Brücke zwischen Forschung und Praxis zu schlagen. Ich veröffentliche viele Artikel und spreche auf vielen Konferenzen. Tue gutes und rede drüber.

Was mich antreibt

Nach über 20 Jahren in der digitalen Produktentwicklung ist meine Motivation unverändert: Ich will, dass Menschen Produkte nutzen, die für sie gemacht sind. Produkte, die nicht frustrieren, sondern unterstützen. Die nicht nur funktionieren, sondern Freude machen.

Der Weg vom Entwickler zum Professor war kein Umweg, es war eine Reise zu immer tieferem Verständnis dessen, was gute Produkte ausmacht. Und diese Reise ist noch lange nicht zu Ende.


Kontakt

Du hast Fragen zu UX-Messmethoden, suchst einen Sparringspartner für dein Projekt oder möchtest dich einfach austauschen? Ich freue mich über deine Nachricht.